Aquarellstifte - haltbare Alternative zu Farbe in Tuben

Gerade wer wenig Zeit hat zu malen, kann davon profitieren, Aquarellstifte statt fertig gemischter Farben zu nutzen. Man kann sowohl direkt mit den Stiften malen als auch selbst Farben anmischen.

Selbst gemalte Bilder an die Wand hängen zu können, macht stolz auf das, was man zustande gebracht hat. Doch mit Pinsel und flüssigen Farben zu malen, ist nicht so einfach. Wer nur selten dazu kommt, die Malsachen auszupacken, wird lange brauchen, die notwendige Übung zu erlangen. Dazu kommt, dass die Tuben bei zu langer Lagerung gern eintrocknen. Abhilfe bieten Aquarellstifte. Diese lassen sich benutzen wie einfache Buntstifte. Ohne Wasserzugabe kann die Farbe aufgetragen werden. Dies erfordert weniger Vorbereitung und kann daher öfter ausgeübt werden, da es sich auch bei kurzen Zeiträumen lohnt, mit der Arbeit zu beginnen.

Zusätzliche Effekte, die dem Aquarellstil ähnlich sind, ergeben sich, wenn diese Stifte mit Wasser benutzt werden. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zum einen kann man die Stifte auf nassem Papier verwenden, wodurch die Farben einen typischen Glanz entwickeln. Die Farbmischung gestaltet sich einfacher, wenn man nach dem Auftragen der Farben, diese mit einem nassen Pinsel verstreicht. Dadurch erreicht man ein Aussehen, das von Bildern mit herkömmlichen Aquarellfarben, kaum zu unterscheiden ist.

Die Mine der Aquarellstifte ist wasserlöslich, was es möglich macht, sie großflächig und gleichmäßig zu verteilen, ganz so, wie es mit flüssigen Farben üblich ist. Und ebenso wie bei flüssigen Farben ist die Farbschicht nicht deckend. Die Farbmischung ergibt sich also durch übereinander liegende Schichten verschiedener Farben. Drei Stifte, jeweils in den Grundfarben, genügen, um jede Farbe zu mischen, die man für ein Bild benötigt. Wer das Malen mit dem Pinsel bevorzugt, kann auch den Farbstaub der Stifte nutzen, um flüssige Farben daraus herzustellen. Da immer nur die Farbe hergestellt wird, die auch verbraucht wird, geschieht es nicht so leicht, dass Farben eintrocknen und unbrauchbar werden. Gerade für eher seltene Gelegenheiten zum Malen ist dies empfehlenswerter, als fertig gemischte Farben im Vorrat zu halten.

Für die trockene Nutzung jedoch ist es empfehlenswert, einen vollständigen Satz Stifte zur Verfügung zu haben. Trägt man die Farben nebeneinander auf, ist eine größere Farbvielfalt erreichbar, wenn man mit mehr als den Grundfarben arbeitet. Aus der Nähe betrachtet, erkennt man sonst die verschiedenen Farbpigmente, die sich erst aus einigem Abstand für das menschliche Auge vermischen.